Aktuelles

Fremde und Einheimische, Deutsche und Ausländer, Junge und Alte, Helfer und Pilger, Katholiken und Angehörige anderer Kirchen: Die Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 hat zusammengeführt, was getrennt ist. Hunderttausende Menschen pilgerten trotz überwiegend schlechten Wetters von 13. April bis 13. Mai zur Tunika Christi im Trierer Dom. Damit war dieses friedliche Glaubensfest ein Erfolg für das Bistum Trier, aber auch ein positives Ereignis für unsere Stadt.

Ein Mann streitet sich mit einer Frau und wird handgreiflich. Eine Gruppe Rechtsradikaler trifft auf Aktive des Multikulturellen Zentrums – die Lage droht zu eskalieren. Dass es in beiden Fällen nicht zu Gewalt und Eskalation kam, ist das Verdienst von Paul Trappen, Heinz Diegler und Nikolaus Meyer. Sie haben in diesen brenzligen Situationen, wie sie jeder von uns täglich erleben kann, nicht einfach weggeschaut, sondern Mut und Engagement gezeigt.

Am 1. Mai 2012 ist Simone Kaes-Torchiani, Triers Beigeordnete und Dezernentin für die Bereiche Bauen, Planung, Umwelt und Verkehr, genau fünf Jahre im Amt. Zu diesem Jubiläum gratuliere ich ihr im Namen der CDU-Stadtratsfraktion Trier herzlich und nutze die Gelegenheit, um einige wichtige Erfolge ihrer bisherigen Amtszeit hervorzuheben.

In den vergangenen Wochen sorgten die Pläne zur Einrichtung eines provisorischen Parkplatzes auf dem Don-Bosco-Bolzplatz für große Aufregung in Trier-West. Da bereits im Mai die Nutzer des Hauses des Jugendrechts den ersten renovierten Block in der Gneisenaustraße beziehen werden und hierfür bislang noch keine Parkplätze ausgewiesen werden konnten, musste nun schnell eine Lösung her.

Kein Brezelzuschuss mehr aus dem städtischen Haushalt. Benennung einer Straße in Trier-Filsch nach einer Frau. Auf den ersten Blick hat beides nichts miteinander zu tun. Betrachtet man sich die Themen genauer, sind sie doch enger miteinander verknüpf als man glaubt: Beides sind mehr oder weniger durchsichtige Versuche, die Ortsbeiräte zu schwächen.

In letzter Zeit bin ich von einigen darauf angesprochen worden, dass doch bald wieder Palastgarten unsägliche Zustände herrschen, wenn in den Abendstunden der Unrat dort herumliegt. Richtig!

Im nächsten Atemzug wird dann gesagt, dass man deshalb das Grillen generell verbieten müsse. Das sehe ich anders. Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun!

In der vergangenen Woche besuchte die CDU-Fraktion den Runden Tisch Trier-West im Dechant-Engel Haus, um mit den Teilnehmern über die aktuellen Entwicklungen im Stadtteil zu diskutieren. Bei einem gemeinsamen Rundgang durch den Gneisenaubering konnte sich die Fraktion von den fortschreitenden Entwicklungen bei den Gebäuden für das Haus des Jugendrechts und das Jobcenter überzeugen. Darüber hinaus wurde jedoch auch noch einmal deutlich, dass es an vielen Ecken noch einiges zu tun gibt.

Über das „Projekt X“ hat sich die CDU-Stadtratsfraktion Trier wiederholt vor Ort im Gespräch mit den Betreibern ein eigenes Bild der Situation gemacht. Die Skatehalle in der Aachener Straße ist ein hervorragendes Projekt der Jugendarbeit. Die Halle findet stetigen Zulauf und ist weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt. Den Organisatoren und den vielen jugendlichen Helfern, die dieses bei einem geringen Budget ermöglicht haben, gilt Respekt und große Anerkennung.

Kann man bei den Personalkosten mehr sparen? Beim Altstadtfest oder beim Sozialetat? Das sind einige der Fragen, die die CDU nach ersten Haushaltsberatungen der Fraktion an den Trierer Oberbürgermeister übermittelt hat.

In einer einstimmig beschlossenen Resolution hat sich der Stadtrat gegen die von der Deutschen Bahn angekündigten Streichungen beim Fernverkehr ausgesprochen. Der Rat fordert die Bahn auf, das bisherige Angebot bis auf weiteres über den jährlichen Fahrplanwechsel hinaus aufrechtzuerhalten und in Verhandlungen mit den Behörden auf kommunaler, Landes- und Bundesebene ein zukunftsfähiges Fernverkehrskonzept zu erstellen.

Die CDU-Ratsfraktion hat die Mitglieder ihrer Fraktionspitze um Dr. Ulrich Dempfle einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. In der Diskussion um den Haushalt für das kommende Jahr fordert die Union ein Einstellungs-Moratorium. Die Christdemokraten trafen sich am Wochenende zu einer Klausurtagung, um in erster Linie die anstehenden Haushaltsberatungen vorzubereiten. Dabei stand auch die turnusmäßige Wahl des Fraktionsvorstands an.

Triers Anlegestellen für Touristenschiffe erhalten möglicherweise schon bald Zuwachs. Die Stadtverwaltung soll in Gesprächen mit Reedern potenzielle Investoren suchen. Ein entsprechender Antrag der CDU-Fraktion fand einhellige Zustimmung in der Stadtratssitzung am Donnerstagabend.

Das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz ermöglicht nun doch den Weiterbetrieb der Abfallsortieranlage in Mertesdorf (Kreis Trier-Saarburg). Das sah der erste Entwurf nicht vor. Durch das Gesetz soll mehr wiederverwertbarer Müll aus dem Abfall sortiert werden. Der Bundestag berät heute über das Gesetz.