Ein Gesamtkonzept für die Grundschule
Wird mein Kind einmal die Grundschule im Stadtteil besuchen können, und kann es mit seinen Freundinnen und Freunden aus der Kita zusammenbleiben? Das sind für viele Eltern in unserer Stadt entscheidende Fragen. Antworten darauf erwarten sie zu Recht von Verwaltung und Politik.
Im November 2010 wurde der Trierer Schulentwicklungsplan 2010-2020 vorgelegt, der eine Fülle von Datenmaterial, eine Reihe alternativer Schlussfolgerungen zur Entwicklung von Schulstandorten und viele Entscheidungsszenarien aufgezeigt hat. Damals wurde allen Grundschulen eine 5jährige Bestandsgarantie zugesichert, die jedoch in gut zwei Jahren dem Ende zugeht. Daher ist es unabdingbar, in den nächsten Monaten konkrete Umsetzungsvorlagen zu erarbeiten, wie wir es bereits in der Stadtratssitzung vom 14.12.2010 (Vorlage 504/2010) gefordert haben.
Deshalb hat die CDU-Fraktion für die Stadtratssitzung am 17.11.2011 eine Anfrage gestellt, um einige der drängensten Fragen zur Zukunft der Grundschulen zu klären. Zum einen wollen wir wissen, ob die Verwaltung dem Schulträgerausschuss zeitnah ein Gesamtkonzept zur Entwicklung der Grundschulen vorzulegen plant. Dieses soll folgende Faktoren berücksichtigen: eine Strategie zur Standortentwicklung, eine Standortanalyse des notwendigen Raumprogrammes sowie die betreffenden städtebaulichen Planung und die Genehmigungsfähigkeit durch die ADD.
Des weiteren wollen wir in Erfahrung bringen, welche Erkenntnisse sich bereits jetzt in Bezug auf die Entwicklung der Grundschulstandorte ableiten lassen.
Für die CDU-Stadtratsfraktion Trier
Dr. Barbara Engel-Ries



