Welche Perspektive hat die Skaterhalle?

Über das „Projekt X“ hat sich die CDU-Stadtratsfraktion Trier wiederholt vor Ort im Gespräch mit den Betreibern ein eigenes Bild der Situation gemacht. Die Skatehalle in der Aachener Straße ist ein hervorragendes Projekt der Jugendarbeit. Die Halle findet stetigen Zulauf und ist weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt. Den Organisatoren und den vielen jugendlichen Helfern, die dieses bei einem geringen Budget ermöglicht haben, gilt Respekt und große Anerkennung.


Seit längerer Zeit hat sich ein Interessenkonflikt angebahnt: Der jüngst vorgelegte Änderungsantrag zum Flächennutzungsplan sieht auf dem Gelände der Skatehalle eine überwiegende Nutzung zum Wohnen vor, dies schließt jedoch eine Skatehalle nicht aus. Dagegen regt sich Protest. Die Nutzung der Halle wurde nur vorübergehend erlaubt, worauf die Verwaltung in Vorfeld auch hingewiesen hatte. Dies ist den Verantwortlichen des „Projekt X“ von Anfang an bekannt und wurde auch so akzeptiert. Bis Ende 2012 können die Skater die Halle sicher nutzen.

Es gilt jetzt, alle Anstrengungen darauf zu richten, dass eine tragfähige Lösung gefunden wird. Von der Verwaltung wird weiterhin eine Halle gesucht, die den räumlichen Anforderungen an Fläche und Höhe genügt, bezahlbar ist und nicht allzu dezentral liegt. Das ist eine schwierige, aber wie ich denke nicht unlösbare Aufgabe. Wer Vorschläge für eine entsprechende Halle hat, möge diese an cdu.im.rat@trier oder die Verwaltung richten.

Für die CDU-Stadtratsfraktion Trier
Dirk Louy
Mitglied im Dezernatsausschuss II